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Anian Schaller, Theologiestudent an der FAU Erlangen

Theologie ist viel mehr als Bibel auswendig lernen.

Anjan studiert evangelische Theologie mit dem Ziel Pfarramt an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen. Im Portrait erzählt er, wie früh sein Wunsch entstand, Pfarrer zu werden, was ihn am Theologiestudium begeistert und wie sein Alltag zwischen Vorlesungen, Texten, Freunden und Freizeit aussieht.

Ein ungewöhnlicher Anfang

Vom Wohnzimmer-Gottesdienst zum Theologiestudium

Seine erste Idee vom Pfarrberuf hatte Anian schon als Kind. Mit fünf Jahren hielt er im Wohnzimmer seiner Familie selbst Gottesdienst. Damals merkte er zum ersten Mal: Pfarrer zu werden, könnte er sich vorstellen. Rund um sein Abitur wurde aus dieser frühen Vorstellung ein konkreter Studienwunsch. Anian entschied sich für evangelische Theologie und studiert heute in Erlangen auf Pfarramt. Besonders angesprochen hat ihn, dass das Studium viele unterschiedliche Themen miteinander verbindet. Für ihn ist Theologie kein einseitiges Fach, sondern ein vielseitiges Studium mit ganz verschiedenen Perspektiven.

Eine Person in schwarzer Jacke und Jeans betritt lächelnd und winkend ein Gebäude, im Hintergrund sind Glastüren und Fenster zu sehen.

Auf einen Blick

  • Name: Anian Schaller
  • Studium: Evangelische Theologie auf Pfarramt
  • Studienort: Erlangen
  • Besonders spannend: die Verbindung von Theologie, Philosophie, Psychologie und Soziologie
  • Zum Studienalltag gehören: Vorlesungen, Seminare, Texte lesen, Mensa, Freunde und Freizeit
  • Besondere Erfahrung: ein prägendes Auslandssemester
„Es ist nicht nur, ich lese die Bibel und lerne sie auswendig, sondern es ist wahnsinnig viel Philosophie noch dabei, es ist Psychologie mit dabei, Soziologie auch. Es ist einfach ein wahnsinnig vielschichtiges Studium.“

Viele Fächer, viele Perspektiven

Mehr als Bibel und Auswendiglernen

Was gehört eigentlich zu einem Theologiestudium? Für Anian ist die Antwort klar: Es geht nicht nur darum, nur die Bibel zu lesen oder Inhalte auswendig zu lernen. Auch Philosophie, Psychologie und Soziologie spielen eine wichtige Rolle. Gerade diese Verbindung macht das Studium für ihn spannend. Es geht um Fragen des Glaubens, aber auch um Menschen, Gesellschaft, Denken und die großen Fragen des Lebens. Das Theologiestudium ist deshalb wissenschaftlich, persönlich und gesellschaftlich zugleich. Auch die Verbindung zur kirchlichen Praxis ist Anian wichtig. Wenn er in eine Gemeinde oder in einen Gottesdienst geht, spürt er immer wieder, wie sehr ihn dieser Bereich begeistert. Dieses Gefühl beschreibt er als Berufung.

Drei Personen sitzen an einem Tisch in einer Bibliothek, unterhalten sich und arbeiten an ihren Laptops. Im Hintergrund sind Bücherregale zu sehen, die mit Büchern gefüllt sind.

Mit Kaffee in den Uni-Alltag

So sieht Anians Studienalltag aus

Ein typischer Tag beginnt für Anian manchmal ziemlich knapp vor der ersten Vorlesung – meistens mit einem Kaffee. An der Universität trifft er seine Freunde und besucht vormittags ein Seminar oder eine Vorlesung. Mittags geht es in die Mensa. Am Nachmittag stehen weitere Seminare auf dem Plan. Häufig arbeitet Anian aber auch selbstständig weiter. Texte zu lesen gehört zu den wichtigsten Aufgaben im Studium – entweder in der Universität oder am Schreibtisch zu Hause. Trotz der wissenschaftlichen Arbeit bleibt Zeit für das Leben neben dem Studium. Anian geht gerne in Kneipen in Erlangen, spielt Fußball mit seinen Freunden oder geht spazieren. Dieser Ausgleich ist ihm wichtig. Zum Leben als Student gehören für ihn nicht nur Seminare und Bücher, sondern auch Freundschaften, gemeinsame Erlebnisse und Freizeit.

Eine Person steht vor einer großen Leinwand, auf der deutscher Text zu sehen ist, und hält einem Gruppen vor, die in einem hellen Klassenzimmer an einem Tisch mit Laptops sitzen.

Mehr erfahren

Du möchtest wissen, wie das Theologiestudium aufgebaut ist, welche Studienorte es gibt oder wie der Weg ins Pfarramt in Bayern aussieht? Informiere dich über das Hochschulstudium, den Studienort Erlangen, Auslandssemester und Schnuppertage.

Neue Menschen, neue Perspektiven

Prägende Erfahrungen im Auslandssemester

Besonders verändert hat Anian sein Auslandssemester. Während der viereinhalb Monate lernte er viele Menschen kennen, die ebenfalls studierten und ihn nachhaltig geprägt haben. Für ihn war diese Zeit mehr als ein Aufenthalt an einer anderen Hochschule. Die neuen Begegnungen und Perspektiven haben ihn persönlich weitergebracht. Das Auslandssemester zeigt, welche Möglichkeiten ein Theologiestudium eröffnen kann: Es bietet Raum für wissenschaftliche Erfahrungen, neue Kontakte und persönliche Entwicklung.

Drei Personen sitzen mit ihren Laptops um einen Tisch herum; eine Person in der Mitte lächelt und hört zu, während eine andere während der Diskussion gestikuliert.

Berufswunsch mit Geschichte

Ein vielseitiger Weg ins Pfarramt

Anians Geschichte zeigt: Der Weg zum Theologiestudium kann ganz persönlich beginnen. Bei ihm entstand der Wunsch, Pfarrer zu werden, schon in der Kindheit. Später wurde daraus eine bewusste Entscheidung für evangelische Theologie. Wer sich für Glauben, Menschen und die großen Fragen des Lebens interessiert, findet im Theologiestudium viele Anknüpfungspunkte. Das Studium verbindet Glaube und Kirche mit Philosophie, Psychologie und Soziologie. Gleichzeitig bietet es Raum für Freundschaften, Freizeit, Auslandsaufenthalte und neue Erfahrungen.

Eine Person in Freizeitkleidung geht einen hell erleuchteten Flur entlang, an dessen einer Seite Spinde und an der anderen Seite Türen stehen.
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