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Deine Begleitung im Vikariat

Im Vikariat wirst du nicht von einer einzelnen Person betreut. Ein Ausbildungsteam begleitet dich aus unterschiedlichen Perspektiven – fachlich, persönlich und mit Blick auf deine nächsten Schritte.

Lernen mit einem Team

Im Vikariat lernst du vieles zum ersten Mal. Dabei musst du nicht alles allein herausfinden. Unterschiedliche Menschen begleiten dich auf deinem Weg. Jede Person hat eine eigene Rolle – und bringt eine andere Perspektive, Erfahrung und Fachlichkeit ein. So bekommst du Unterstützung für deinen Ausbildungsalltag, Raum zur Reflexion und Rückmeldungen, die dich bei deinem nächsten Schritt weiterbringen.

Dein Ausbildungsteam

Wer begleitet dich?

Du wirst nicht von einer einzelnen Person betreut, sondern von einem ganzen Ausbildungsteam. Jede Person hat eine eigene Rolle – damit du von unterschiedlichen Perspektiven profitierst.

Ein Priester in schwarzer Robe steht mit erhobenen Armen vor einem Altar in einer reich geschmückten Kirche, umgeben von Blumen, Obst und Gemüse.
Deine Ansprechperson vor Ort

Hauptmentor:in

Dein:e Hauptmentor:in koordiniert deine Ausbildung vor Ort in der Region. Er/Sie ist deine erste Ansprechperson für alles, was deinen Ausbildungsalltag betrifft, und reflektiert mit dir, wie deine Ausbildung läuft. Gemeinsam schaut ihr darauf, was du bereits ausprobiert hast, wo Fragen offen sind und welche nächsten Schritte für dich anstehen.

Eine Frau mit Brille sitzt an einem Tisch und spricht, während sie mit den Händen gestikuliert, zu zwei Personen in einem Besprechungsraum, in dem Stühle und ein Flipchart stehen.
Reflexion und Feedforward im ESP

Studienleiter:innen im ESP

Die Studienleiter:innen leiten die zentralen Reflexionseinheiten im Evangelischen Studienseminar für Pfarrausbildung. Sie geben dir fachliches und persönliches Feedback und führen mit dir die Feedforward-Gespräche. Sie helfen dir, deine Erfahrungen einzuordnen, deine Stärken weiterzuentwickeln und konkrete nächste Schritte zu formulieren.

Zwei Frauen in Business-Kleidung sitzen auf einem Fensterbritt, lächeln und unterhalten sich, wobei eine von ihnen einen Laptop in der Hand hält. Hinter ihnen sind große Fenster und die Fassade eines Gebäudes zu sehen.
Begleitung in einzelnen Aufgabenfeldern

Fachmentor:innen

Fachmentor:innen begleiten dich in einzelnen Aufgabenfeldern vor Ort – zum Beispiel bei deinem Einsatz in der Schule. Sie bringen ihre Erfahrung in einem bestimmten Arbeitsbereich ein und unterstützen dich dabei, praktische Situationen vorzubereiten, zu gestalten und anschließend zu reflektieren.

Eine Frau mit Priesterkragen spricht selbstbewusst auf der Bühne, hält Papiere in der Hand und trägt ein Headset-Mikrofon; die Beleuchtung ist warm und der Hintergrund ist unscharf.
Reflexion in deiner Regionalgruppe

Fachbegleitung

Die regionale Studienleitung begleitet deine Regionalgruppe. Dort bekommst du Raum, deine Praxis gemeinsam mit anderen Vikar:innen zu reflektieren, Erfahrungen auszutauschen und fachliche Fragen zu vertiefen. Die regionale Studienleitung prüft außerdem die Modulabschlussprüfung.

Eine Videokamera filmt eine Gruppe von Menschen, die auf der Bühne auftreten, wobei die Darsteller im Bild scharf abgebildet sind und der Hintergrund unscharf erscheint.
Fachwissen für besondere Themen

Dritte Expert:innen

Für bestimmte Themenbereiche kommen weitere Fachleute der ELKB dazu – zum Beispiel Kirchenjurist:innen oder Medienprofis aus dem Landeskirchenamt. Sie übernehmen Teile der Ausbildung, vermitteln ihr Spezialwissen und zeigen dir, was du für deinen späteren Berufsalltag wissen und können solltest.

Steffen über den Pfarrberuf und das Unterwegs-Sein mit Menschen

Wir lernen nicht, Antworten zu geben.

Dein Glaube. Deine Fragen. Dein Weg.

Geistliches Mentorat: Raum für dich

Gottesdienste feiern, Trost am Grab spenden, Konfi-Teamerinnen bei Glaubenszweifeln begleiten – und dabei immer wieder die eigene Frage: Was glaube ich eigentlich? Woraus schöpfe ich? Genau dafür gibt es im Vikariat der ELKB das geistliche Mentorat – und das ist in dieser Form einmalig. Eine Person begleitet dich durch dein Vikariat, die vollständig außerhalb aller Bewertungskontexte steht. Sie unterliegt der seelsorgerlichen Verschwiegenheit. Was du dort sagst, bleibt dort. Das geistliche Mentorat schafft einen geschützten Raum, der im Vikariat sonst nicht existiert – für spirituelle Entwicklung, Zweifel und die Frage, wer du als Pfarrerin oder Pfarrer wirklich bist.

Zwei Menschen sitzen bei Sonnenuntergang auf Baumstümpfen am See und unterhalten sich. Das Sonnenlicht fällt durch die Bäume, zeichnet Silhouetten nach und wirft Schatten auf das Gras.

Nach vorne schauen

Feedforward: Rückmeldung für deinen nächsten Schritt

In Bayern arbeiten wir mit einer sogenannten Feedforward-Kultur. Das bedeutet: Alle, die an deiner Ausbildung beteiligt sind, werden darin geschult, wie sie dir Rückmeldungen geben. Es geht nicht nur darum, was du gerade kannst oder nicht kannst – sondern vor allem darum, was als nächstes kommt. Welche Stärken kannst du weiterentwickeln? Was ist dein nächster Schritt? Drei Feedforward-Gespräche finden im Laufe des Vikariats statt. Darin fließen deine eigene Wahrnehmung und die Einschätzungen aller Beteiligten zusammen – gesammelt über ein digitales Tool, transparent aufbereitet. Dein Hauptmentor und die Studienleitung führen das Gespräch mit dir. Das Ergebnis: Du weißt zu jedem Zeitpunkt, wo du stehst. Und du bekommst Orientierung, wohin du gehen kannst.

Zwei Frauen sitzen sich an einem runden Tisch am Fenster gegenüber und unterhalten sich in einem hellen, modernen Büro.

Dein Team im ESP

Häufig gestellte Fragen

Noch offene Fragen? Dann findest du hier die Antworten auf die meistgestellten Fragen zur Begleitung im Vikariat. Noch mehr Antworten findest du im FAQ Bereich.

Wer sind die dritten Expert:innen?

Das sind Fachleute der ELKB, die bestimmte Themen in deiner Ausbildung übernehmen – zum Beispiel Kirchenrecht oder Medienarbeit.

Wie oft gibt es Feedforward-Gespräche?

Im Laufe des Vikariats finden drei Feedforward-Gespräche statt. Dabei werden deine eigene Einschätzung und die Rückmeldungen der Beteiligten einbezogen.

Was bedeutet Feedforward?

Feedforward richtet den Blick nach vorn: Du bekommst nicht nur Rückmeldung zu deiner bisherigen Arbeit, sondern auch Hinweise auf deine nächsten Entwicklungsschritte.

Bleiben die Gespräche im geistlichen Mentorat vertraulich?

Ja. Die Person, die dich geistlich begleitet, steht außerhalb der Bewertung und unterliegt der seelsorgerlichen Verschwiegenheit.

Was ist das geistliche Mentorat?

Das geistliche Mentorat ist eine vertrauliche Begleitung für deine spirituelle Entwicklung. Dort kannst du über Glauben, Zweifel und deine Rolle als Pfarrer:in sprechen. Das geistliche Mentorat ist losgelöst von der restlichen Ausbildung.

Was ist eine Fachbegleitung?

Die Fachbegleitung leitet deine Regionalgruppe. Sie schafft Raum für Reflexion und hilft dir, bestimmte Themen fachlich zu vertiefen.

Was machen Fachmentor:innen?

Fachmentor:innen begleiten dich in einzelnen Aufgabenfeldern vor Ort – zum Beispiel bei deinem Einsatz in der Schule.

Was machen die Studienleiter:innen im ESP?

Sie leiten zentrale Reflexionseinheiten, geben dir fachliches und persönliches Feedback und führen mit dir Feedforward-Gespräche.

Wer ist meine wichtigste Ansprechperson vor Ort?

Dein:e Hauptmentor:in koordiniert deine Ausbildung in der Region und begleitet dich bei Fragen zum Ausbildungsalltag.

Muss ich im Vikariat schon alleine arbeiten?

Nein. Ein ganzes Ausbildungsteam begleitet dich fachlich und persönlich durch dein Vikariat. Meist schaust du bei einzelnen Aufgaben zu Beginn zu, dann wirst du bei deinen ersten Schritten unterstützt und irgendwann übernimmst du Aufgaben selbstständig.

Nächter Schritt

Klingt gut?

Dann ist der nächste Schritt: Herausfinden, wie du dich bewirbst – und wo du dein Vikariat verbringen könntest.

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