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Aufbau des Studiums Evangelische Theologie

Ein Studium für Menschen, die mehr verstehen wollen – über Gott, die Welt und sich selbst. So bereitest du dich auf einen Beruf vor, der Kopf, Herz und Persönlichkeit verbindet.

Dein erster Schritt in Richtung Pfarrberuf

Du überlegst, Evangelische Theologie zu studieren? Dann bist du hier genau richtig. Das Theologiestudium ist spannend, vielseitig – und öffnet dir die Tür zum Pfarrberuf. Hier erfährst du, wie das Studium aufgebaut ist, welche Voraussetzungen du mitbringst, was es mit den alten Sprachen auf sich hat und welche Wege es gibt.

Theologie: Mehr als Kirche und Bibel

Evangelische Theologie ist kein gewöhnlicher Studiengang – er fordert dich mit Kopf, Herz und Persönlichkeit. Hier geht es nicht ums Auswendiglernen, sondern ums Denken, Hinterfragen und Diskutieren. Du beschäftigst dich mit den großen Fragen des Lebens und arbeitest dabei mit Methoden aus vielen Wissenschaften: Sprach- und Kulturwissenschaft, Geschichte, Philosophie, Sozialwissenschaft und Pädagogik. Themen sind Glaube und Ethik genauso wie Sprache, Bildung und aktuelle gesellschaftliche Fragen. Das Ziel: dich intensiv auf den Pfarrberuf vorzubereiten. Die praktische Erprobung beginnt später im Vikariat – im Studium tauchst du zunächst tief in Theorie und Textarbeit ein. Manchmal herausfordernd, aber immer spannend – und garantiert ein Fach, mit dem du auch außerhalb der Uni ins Gespräch kommst.

Ein Mann steht vor einer Weißwandtafel und hält eine Vorlesung, während die Studierenden mit ihren Laptops zuhören und sich Notizen machen – in einem Hörsaal mit großen Fenstern.

Was musst du mitbringen?

Das wichtigste auf einen Blick

Abitur

Um Evangelische Theologie zu studieren, brauchst du das Abitur (Allgemeinde Hochschulreife).

Kein NC

Für das Theologiestudium gibt es keinen Numerus Clausus (NC). Mit deinem Abitur in der Tasche kannst du direkt loslegen!

Abschluss

Erstes Theologisches Examen (Magister Theologiae / Kirchliches Examen)

Regelstudienzeit

10 Semester (+ ggf. Sprachsemester)

Sprachen

Latein, Altgriechisch, Biblisches Hebräisch (können auch im Studium gelernt werden)

Danach

Vikariat (praktische Ausbildung als Pfarrer:in), Promotion oder ein Beruf, den man mit einem geisteswissenschaftlichen Studium ergreifen kann

Aufbau des Theologiestudiums

Das Studium der Evangelischen Theologie ist bundesweit ähnlich strukturiert und gliedert sich in drei Phasen. Alle drei bereiten dich Schritt für Schritt auf das Erste Theologische Examen vor.

Alte Sprachen: Dein Start ins Theologiestudium

Am Anfang des evangelischen Theologiestudiums wartet eine spannende Herausforderung auf dich: das Erlernen der alten Sprachen. Denn wer mit der Bibel auf einem wissenschaftlichen Niveau arbeiten möchte, sollte sie im Original lesen können. Deshalb gehören Griechisch und Hebräisch fest zum Studium Evangelische Theologie. Latein brauchst du für theologische Quellentexte aus der Kirchengeschichte.

  • Latein lernst du an theologischen Fakultäten oder in der Klassischen Philologie.
  • Griechisch wird ebenfalls an den Fakultäten oder in der Klassischen Philologie unterrichtet – unverzichtbar für das Neue Testament.
  • Hebräisch wird direkt an den theologischen Fachbereichen angeboten – die Grundlage, um Texte des Alten Testaments zu erschließen.

Für die meisten Prüfungsordnungen sind die Sprachkenntnisse Latinum, Graecum und Hebraicum Pflicht. Deshalb lohnt es sich, gleich im Grundstudium durchzustarten und diese Basis zu legen.

Und falls du keine der Sprachen schon in der Schule hattest, kein Problem: Viele Universitäten und kirchliche Hochschulen bieten gezielte Vorbereitungskurse an.

Grundstudium: Dein Einstieg in die Theologie

Nach den Sprachkursen beginnt das Grundstudium im evangelischen Theologiestudium. Es dauert in der Regel vier Semester und vermittelt dir das Fundament, auf dem du später im Hauptstudium aufbauen kannst.

Das Grundstudium besteht aus drei zentralen Bereichen:

  • Allgemein orientierende Veranstaltungen: In fächerübergreifenden Seminaren und Projekten lernst du die Prinzipien wissenschaftlicher Theologie kennen. Außerdem erhältst du eine Einführung in wissenschaftliches Arbeiten – eine Fähigkeit, die dich durchs ganze Studium begleitet.
  • Fachspezifische Einführungsveranstaltungen: In Überblicksvorlesungen und Proseminaren bekommst du die methodischen Grundlagen, die du für deine eigene theologische Forschung brauchst. Hier lernst du, wie man theologische Fragestellungen strukturiert bearbeitet.
  • Veranstaltungen zur Vertiefung: Hauptvorlesungen, Seminare und Übungen geben dir die Möglichkeit, Schwerpunkte nach deinen Interessen zu setzen. So kannst du dich gezielt in Themen vertiefen, die dich besonders faszinieren – von Bibelauslegung bis hin zu ethischen Fragen.

Zwischenprüfung, Biblicum und Philosophicum: Dein erster Meilenstein

Nach ca. 4 Semestern steht ein wichtiger Schritt: die Zwischenprüfung im evangelischen Theologiestudium. Sie zeigt, dass du die Grundlagen der Theologie beherrschst und bereit bist für das Hauptstudium.

Die Zwischenprüfung besteht in der Regel aus:

  • einer Klausur
  • zwei mündlichen Prüfungen

Die genauen Anforderungen können sich je nach Universität unterscheiden. Deshalb ist es wichtig, dich rechtzeitig über die jeweiligen Regelungen zu informieren.

Neben der Zwischenprüfung ist auch eine besondere Prüfung in Philosophie vorgeschrieben – das sogenannte Philosophicum. Hier setzt du dich mit zentralen philosophischen Fragen auseinander, die eng mit theologischen Themen verbunden sind.

Hauptstudium: Vertiefung und Schwerpunktsetzung

Nach der Zwischenprüfung öffnet sich die Tür ins Hauptstudium im evangelischen Theologiestudium. Hier vertiefst du dein Wissen, lernst die Theologie in ihrer ganzen Breite kennen und setzt eigene Schwerpunkte. Im Mittelpunkt stehen fünf theologische Hauptfächer. Sie führen dich in die verschiedenen Disziplinen der Theologie ein und helfen dir, ein fundiertes Verständnis zu entwickeln – von den Grundlagen bis hin zu komplexen Fragestellungen.

Zunächst vermitteln dir Hauptvorlesungen die nötigen Grundkenntnisse in den verschiedenen Bereichen. Später kannst du durch Spezialvorlesungen, Seminare und Übungen eigene Schwerpunkte setzen – je nach deinen Interessen und theologischen Vorlieben.

Im Hauptstudium gewinnst du zunehmend Sicherheit im wissenschaftlichen Arbeiten. Seminararbeiten und Referate sind nicht nur Übung und Lernkontrolle, sondern auch Vorbereitung auf die Erste Theologische Prüfung. Sie ermöglichen dir, dich intensiv mit einzelnen Themen zu beschäftigen und dein Wissen zu vertiefen.

Integrationsphase: Alles kommt zusammen

Am Ende des Hauptstudiums im evangelischen Theologiestudium wartet die Integrationsphase auf dich. Hier verbindest du alles, was du im Grund- und Hauptstudium gelernt hast, zu einem großen Ganzen. Ziel ist es, die verschiedenen theologischen Fächer nicht nur einzeln zu verstehen, sondern in ihrem Zusammenspiel – also in einem echten Gesamtblick auf Theologie.

Die Integrationsphase ist der Moment, in dem sich dein bisheriges Studium zu einem Gesamtbild verdichtet. Sie endet mit der Theologischen Aufnahmeprüfung (Kirchliches Examen) oder mit dem Fakultätsexamen (Magister Theologiae).

Theologische Aufnahmeprüfung / Fakultätsexamen

Um später als Pfarrer:in in der Evang.-Luth. Kirche in Bayern zu arbeiten, kannst du sowohl die Theologische Aufnahmeprüfung (Kirchliches Examen) als auch ein Fakultätsexamen (Magister Theologiae) ablegen. Welche Prüfungsform du wählen möchtest, musst du entscheiden. Das Fakultätsexamen wird von derjenigen Fakultät verantwortet, an der du in deiner Integrationsphase eingeschrieben bist. Für das Kirchliche Examen der Evang.-Luth. Kirche in Bayern gilt diese Prüfungsordung.

Deine Prüfungsleistungen in der Theologischen Aufnahmeprüfung:

  • Wissenschaftliche Hausarbeit: Du erstellst sie innerhalb von 12 Wochen zu einem vorgegebenen Thema (kann auch vorgezogen werden)
  • 4 Schriftliche Klausuren: Sie prüfen dein Wissen in zentralen theologischen Disziplinen.
  • 6 Mündliche Prüfungen: Hier zeigst du, dass du Zusammenhänge verstehst und dein Wissen sicher präsentieren kannst.

Eine einzelne Fachprüfung (mündliche + schriftliche) kann in der ELKB im Studienverlauf vorgezogen werden.

Mehr Infos findest du im Merkblatt.

Hinter jedem Thema eine neue Tür

Welches Gefühl kommt dir zuerst, wenn du an dein Studium denkst?

Fächer

Klassisch ist die Theologie in sechs Disziplinen unterteilt. Gemeinsam ergeben sie das ganze Bild – von den biblischen Ursprüngen bis zur gelebten Kirche von heute. Dazu kommen je nach Fakultät noch weitere Fächer.

Eine Nahaufnahme eines gealterten, fleckigen Manuskripts in hebräischer Schrift mit erkennbaren Textspalten und dunklen Flecken auf dem Pergament.

Altes Testament

Im Alten Testament tauchst du ein in Geschichte, Texte und Glauben des alten Israels – gelesen im hebräischen Original. Archäologie, Geschichte und Theologie spielen dabei eng zusammen: Steine, Texte und Erzählungen zeigen, wie Menschen vor Jahrtausenden nach Gott, der Welt und sich selbst gefragt haben. Du lernst, alte Texte genau zu lesen und kritisch zu hinterfragen – und entdeckst dabei Fragen, die bis heute nachwirken. So wird das Alte Testament zur Basis für dein eigenes theologisches Denken.

Ein aufgeschlagenes Buch mit griechischem Text wird vom Sonnenlicht beleuchtet, wodurch die Fenstergitter Schatten auf die Seiten werfen. Am unteren Rand sind Fußnoten und Verweisnummern zu sehen.

Neues Testament

Im Neuen Testament liest du die Texte über Jesus und das frühe Christentum im griechischen Original. Du erforschst, wie diese Schriften in der Welt der Antike entstanden sind, und lernst dabei viel über Antikes Judentum, hellenistische Kultur und die Anfänge der Kirche kennen. Mit genauem Lesen und kritischem Nachfragen entschlüsselst du, was die Texte damals bedeutet haben. So wird das Neue Testament zur Grundlage, auf der du deinen eigenen Glauben und dein theologisches Denken schärfst.

Eine Bronzestatue eines Mannes in einer Robe, der ein aufgeschlagenes Buch in der Hand hält, im Freien aufgestellt, mit grünen Bäumen im Hintergrund.

Kirchengeschichte

In der Kirchengeschichte reist du durch 2000 Jahre Christentum – von den ersten Gemeinden über Mittelalter und Reformation bis in die Gegenwart. Du liest historische Quellen und lernst, wie Glaube, Lehre und Kirche sich immer wieder verändert haben – geprägt von Menschen, Konflikten und ihrer jeweiligen Zeit. So verstehst du, warum christliche Traditionen so sind, wie sie sind, und wie wandelbar sie eigentlich waren und sind. Das schärft deinen Blick für die eigene Position im großen historischen Zusammenhang.

In einer warm beleuchteten Bibliothek steht ein Stapel alter, in Leder gebundener Bücher auf einem Tisch vor einem hölzernen Bücherregal, das mit weiteren Büchern gefüllt ist.

Systematische Theologie

In der Systematischen Theologie geht es um die großen Fragen: Was glauben Christ:innen eigentlich – und warum? Wie soll ein christliches Leben aussehen? In der Dogmatik denkst du über Gott, den Menschen und die Welt nach, in der Ethik geht es darum, wie Glaube unser Handeln orientiert – etwa in Fragen von Gerechtigkeit, Umwelt oder Miteinander. Dabei bringst du die christliche Lehre immer wieder ins Gespräch mit der Gegenwart und entwickelst dein eigenes theologisches Urteil. So wird dieses Fach zum Ort, an dem du lernst, deinen Glauben zu durchdenken und begründet zu vertreten.

Die Menschen versammeln sich in einer mit Girlanden und einem Weihnachtsbaum geschmückten Kirche und sehen zu, wie Kinder in der Nähe eines großen Kreuzes singen. Einige sitzen unten, andere schauen von einem Balkon aus zu.

Praktische Theologie

In der Praktischen Theologie reflektierst du, wie Glaube heute konkret gelebt wird – in Predigt, Gottesdienst, Seelsorge und Gemeinde. Du lernst, was eine gute Predigt ausmacht, wie Seelsorge gelingt und wie Religionsunterricht heute funktioniert. Dabei blickst du nicht nur auf die Kirche, sondern auch darauf, wie Menschen außerhalb der Kirche Sinn und Spiritualität suchen – auch digital und in sozialen Medien. So bringst du Theorie und Praxis zusammen und gehst schon erste Schritte in Richtung Berufsalltag.

Drei hinduistische Sadhus mit bemalten Gesichtern sitzen auf den Steinstufen eines Tempels. Zwei von ihnen sind nur spärlich bekleidet, einer trägt orangefarbene Gewänder. Im Hintergrund ist ein Steinrelief zu sehen.

Religionswissenschaft / Interkulturelle Theologie

Dieses Fach öffnet den Blick über den eigenen Tellerrand: Du beschäftigst dich mit Weltreligionen wie Islam, Hinduismus oder Buddhismus und lernst, wie Christentum weltweit ganz unterschiedliche Formen angenommen hat – in Afrika, Asien, Lateinamerika. Du fragst, wie interreligiöser Dialog gelingen kann und wie Migration, Globalisierung und koloniale Geschichte Religion und Glauben bis heute prägen. Dabei schaust du auch kritisch auf die eigene Perspektive: Wie sieht die Welt aus, wenn man sie nicht nur aus westlicher Sicht betrachtet? So wird dieses Fach zum Schlüssel für ein Christentum, das offen und im Gespräch mit anderen Glaubensrichtungen bleibt.

So ist es wirklich – Evangelische Theologie studieren

So kam Vivien zum Glauben

Neustart mit Erfahrung

Quereinstieg in den Pfarrberuf

Du hast schon eine Berufsausbildung oder ein Studium abgeschlossen und mehrere Jahre Berufserfahrung – und möchtest dich neu orientieren? Dann könnte der Master of Theological Studies (M.Th.S.) oder der Berufsbegleitende Studiengang ins Pfarramt dein Weg sein. Diese speziell entwickelten Studiengänge richten sich an Menschen mit mehreren Jahren Berufserfahrung. In ca. drei Jahren führen sie dich direkt ins Vikariat – und damit auf den Weg in den Pfarrdienst.

Ein Mann mit Priesterkragen und schwarzem Mantel steht im Freien vor einem großen Steingebäude, im Hintergrund sind Stufen und Bäume zu sehen.

Häufige Fragen zum Studienaufbau

Noch offene Fragen? Dann findest du hier die Antworten auf die meistgestellten Fragen zum Aufbau des Studiums Evangelische Theologie. Noch mehr Antworten findest du im FAQ Bereich.

Wie lange dauert das alles, bis ich wirklich Pfarrer:in bin?

Das Studium dauert in der Regel 10 Semester (5 Jahre), plus ggf. Zeit für die Sprachen (ca. 2 Semester). Danach folgt das Vikariat als praktische Ausbildung (2 Jahre), in dem du aber schon eine Vergütung erhältst. Danach arbeitest du als Pfarrer:in.

Brauche ich einen bestimmten Abi-Schnitt?

Nein. Für das Theologiestudium gibt es keinen Numerus Clausus. Mit dem Abitur (allgemeine Hochschulreife) kannst du direkt loslegen. Eine Fachhochschulreife reicht nicht aus.

Ist das Studium schwer? Ich hatte kein Latein/Griechisch in der Schule.

Das ist kein Problem – die meisten starten ohne diese Sprachen. Du kannst Latein, Altgriechisch und Bibel-Hebräisch in den ersten Semestern nachholen, mit eigenen Sprachdozent:innen. Der Aufwand ist gerade am Anfang hoch, dafür bekommst du für Griechisch und Hebräisch je ein zusätzliches Semester Zeit.

Wie kann ich mein Theologiestudium finanzieren?

Prüfe zuerst BAföG, das Deutschlandstipendium und weitere Stipendien. Für Studierende der Evangelischen Theologie gibt es außerdem kirchliche Unterstützung durch die ELKB.

Bleibe ich das ganze Studium über an derselben Uni?

Viele Theologiestudierende wechseln während des Studiums ihren Standort – manchmal auch mehrmals. Je nach Fakultät und Dozierenden gibt es unterschiedliche Schwerpunkte, und ein Wechsel, z. B. auch ins Ausland, eröffnet dir neue Perspektiven auf Theologie und Kirche. In Deutschland kannst du an diesen Standorten Evangelische Theologie studieren.

Was kann ich nach dem Studium damit machen?

Primär bereitet das Theologiestudium auf den Pfarrberuf vor – vergleichbar mit Jura oder Medizin für ihre Berufe. Wer merkt, dass Pfarramt nicht passt, hat viele Alternativen, z. B. Wissenschaft, Forschung, Erwachsenenbildung, Journalismus, Verlagswesen, Öffentlichkeitsarbeit oder Beratung.

Muss ich selbst gläubig sein, um Theologie zu studieren?

Nein. Im Theologiestudium geht es vor allem um das kritische Nachdenken über Glaubensfragen. Eigene Glaubenspraxis ist nicht erforderlich – wer selbst gläubig ist, hat aber den Vorteil einer zusätzlichen Innenperspektive.

Kann ich Theologie als Fernstudium studieren?

Das reguläre Theologiestudium findet derzeit nur präsent an Universitäten oder kirchlichen Hochschulen statt. Wer bereits Berufserfahrung hat, kann über einen Quereinstieg mit erster Berufsausbildung oder mit Erststudium nachdenken – dieser ist teilweise auch als Fernstudium möglich.

Wie lange dauert das Studium?

Das grundständige evangelische Theologiestudium hat eine Regelstudienzeit von 10 Semestern (5 Jahre). Wenn du noch Latein, Altgriechisch und Bibel-Hebräisch lernen musst oder dir mehr Zeit für die Themen nehmen willst, kann es etwas länger dauern. Viele brauchen so mind. 6 Jahre (12 Semester).

Muss ich an einer Universität studieren?

Ja. Für den Pfarrberuf in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern sowie allen anderen Landeskirchen der EKD brauchst du ein Studium an einer deutschen Universität oder kirchlichen Hochschule. Bibelschulen oder freie theologische Einrichtungen führen nicht dorthin – ein Quereinstieg mit ersten Studium oder mit erster Berufsausbildung ist aber möglich, wenn du schon Berufserfahrung hast.

Noch Fragen? Wir beraten dich – kostenlos und persönlich.

Du bist unsicher, ob das Studium zu dir passt, oder weißt nicht, wo du anfangen sollst? Wir nehmen uns Zeit für deine Fragen – telefonisch, per Zoom oder persönlich.

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